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AOK Golfturnier für Personalchefs und die Folgen für die Korruptionsdebatte um Ärzte „Wasser predigen und Wein s…“

Berlin, 26.06.2013 – Die AOK – allen voran ihr Bundesverband – wittert unentwegt Korruption bei Ärzten. Doch selbst lädt die „Gesundheitskasse“ Firmenmitarbeiter bzw. gleich die Personalchefs mit Familie zu einem Golfschnupperkurs oder sogar einem kasseneigenen Golfturnier (AOK/VGH Golfturnier) ein.


So geschehen durch die AOK Niedersachsen. Das Turnier stieg am 23. Juni „in herrlichem Ambiente“ in einen Golfclub mit Schlosskulisse. Während am 12./13. Juni die Landesjustizminister in Perl-Nennig, Saarland, berieten, ob sie Ärzte bei Korruption für drei, vier, fünf Jahre in den Knast schicken, wartete die AOK Niedersachsen auf Rückantwort, wer von den Unternehmensmitarbeitern denn nun zum Schloss eilen wird.
Landen da künftig nicht nur Ärzte statt im also hinter „Schloss“ und Riegel, fragt sich da süffisant der DFV. „So viel Doppelzüngigkeit seitens der Kassen muss bestraft werden. Die Kassen sind in Sachen Korruptionsvorwürfe nicht mehr ernst zu nehmen“, kommentiert Dr. med. Andreas Gassen, Vorsitzender des DFV die entlarvende Einladung, die als Dankeschön „…für unsere jahrelange Zusammenarbeit“ versendet wurde. Dem DFV fallen da viele Sprichwörter ein, die auf die peinliche AOK-Doppelbödigkeit passen würden – etwa „Wer anderen eine Grube…“ – aber im Grunde macht sich unter den Ärzten ob der anhaltenden und immer schärfer werdenden Korruptionsdebatte nur noch Fassungslosigkeit und Abscheu breit.


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