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Fachärzte fordern eine breite Debatte des Themas Korruption im Gesundheitswesen

München, 07.01.2013 - Die Fachärzte fordern eine breite Debatte des Themas Korruption im Gesundheitswesen: "Eine Verengung des Korruptionsthemas auf die Ärzteschaft ist nicht akzeptabel. Sie ist gegenüber dem Gros der ehrlich arbeitenden Ärzte nicht hinnehmbar", kritisiert Dr. Thomas Scharmann, Vorsitzender des DFV, die aktuelle Stoßrichtung der Diskussion. Auch die breite, parteiübergreifende Front, im Verbund mit den Gesetzlichen Krankenkassen, gibt Scharmann zu denken: "Es gibt Parteien, die sich zum Start des Wahljahres einseitig positionieren. Ärzte in Praxis und Klinik unter einen Generalverdacht zu stellen, wirft ein bezeichnendes Licht auf eine mögliche Absicht: die Ärzte unter Kuratel einer Staatsmedizin zu stellen.", so Thomas Scharmann zur Androhung, dass der Gesetzgeber in Sachen Korruption bei Ärzten stärker aktiv werden müsste.

Die Ärzte haben mit ihrer Standesorganisation und ihrer Selbstverwaltung wirksame Instrumente gegen Korruption in den eigenen Reihen geschaffen. "Dies sucht in anderern Berufsständen seinesgleichen", so der DFV Vorsitzende. Das Gesundheitssystem fordert von allen Beteiligten einen sorgsamen Umgang mit den Geldern, die ihm vom Steuerzahler und den Versicherten anvertraut werden. In einem so komplexen System ist kein Platz für einseitige Schuldzuweisungen. Alle Beteiligten sind aufgefordert, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Der DFV ist Mitglied im Spitzenverband Fachärzte Deutschland e.V.

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