Aktuelle Seite: HomePressePressemitteilungenKBV Honorarbericht - Alle Fakten auf dem Tisch

KBV Honorarbericht - Alle Fakten auf dem Tisch

Berlin, 09.08.2013 - Die Kassenärztliche Bundesvereinigung titelte am 08. August "Ärztehonorare im 2. Quartal 2012 kaum gestiegen"; eine große Tageszeitung konstatierte, der Anstieg der Arzthonorare sei gestoppt und die Kassen hätten erstmals kein zusätzliches Geld zuschießen müssen. Genau das ist das Ergebnis, wenn sich die Fachärzte nicht wehren, so der DFV in einem Kommentar: Stagnation und Rückgang sogar bei den Fachärzten. Die Antwort kam dann im Herbst 2012, also im 2. und 3. Quartal 2012. Aber das daraus resultierende Ergebnis haben die Statistiken von heute (August 2013) noch nicht erfasst: Die Vergangenheit - der Kampf der Fachärzte um eine bessere Gesundheitsversorgung im letzten Herbst - ist also Zukunft und die Statistik von heute ist von gestern: hoffentlich, so der DFV.

Vom Durchschnitt
Wer das ärztliche Einkommen immer noch für eines der ungelösten Welträtsel hält, der müsste eigentlich nach dem Studium des KBV Honorarbericht Entzugserscheinungen bekommen. Denn spätestens jetzt kann das Rätsel als gelöst gelten. Nach der Lektüre wäre es nur dem persönlichen Unwillen zuzuschreiben, diese Fakten zu ignorieren. Selbst die Einnahmen aus privatärztlicher Tätigkeit sind einbezogen. Das sind skandinavische Verhältnisse: Dort ist in einigen Staaten einsehbar was z.B. der Nachbar verdient. Keine andere Berufsgruppe, erklärt der DFV, gibt sich so transparent - von keiner anderen Berufsgruppe wird soviel Transparenz erwartet bzw. ihr abgenötigt. Das Ergebnis - im Durchschnitt - eines halben Jahres ist: rund 32.600 Euro netto, was rund 5.433 Euro im Monat entspricht. Am Ende bleibt also ein knappes Viertel (ca. 23 Prozent) vom Umsatz. Das Einkommen aus privatärztlicher Tätigkeit ist hierin eingerechnet und macht im Schnitt einen Anteil von 22 Prozent aus. Der Bericht ist abrufbar unter: http://www.kbv.de/media/sp/2012_06_29_Honorarbericht1und2_2011.pdf

Der DFV ist Mitglied im Spitzenverband Fachärzte Deutschland e.V.

Unsere Partner

 

    „Wissen was Sache ist – Newsletter für alle Fachärzte.“
  

 

Go to top