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Fachärzte zur KBV-VV: Aus dem Ergebnis konstruktive Schlüsse ziehen

Berlin, 15.12.2014 – Die Vorstände der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) haben das Abwahlverfahren überstanden. Die Analyse des Ergebnisses zeigt aber, dass von breiter Zustimmung der Vertreterversammlung zum Vorstand keine Rede sein kann.

„Entscheidend ist, wie die Vertreterversammlung und der Vorstand der KBV mit diesem Ergebnis umgehen. Wünschenswert wäre, wenn aus diesem Abwahlverfahren etwas Konstruktives entsteht“, erklärt Dr. med. Andreas Gassen, Vorsitzender des Deutschen Facharztverbandes (DFV).

Die Suche nach konstruktiven Lösungen muss aktiv angegangen werden, denn die Probleme in der Führung der KBV sind mit diesem Ausgang keineswegs behoben. Die ärztliche Selbstverwaltung muss wieder beweisen, dass die Sacharbeit Vorrang hat: „Einen Zustand der Lähmung darf es jetzt nicht geben. Wir müssen aufeinander zugehen und Auswege aus der Krise finden“, so Andreas Gassen weiter. Die Ärzteschaft muss Handlungsfähigkeit beweisen, denn auch die Politik wird das Ergebnis interpretieren: Wer beide Gruppen in der VV weiter auseinander dividiert, der trägt dann auch die Verantwortung für immer weniger Gemeinsamkeiten. Am Ende würden alle Beteiligten, auch die Patienten, Verlierer sein.

Der DFV ist Mitglied im Spitzenverband Fachärzte Deutschland e.V.

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