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Freiberuflichkeit in wirtschaftlicher Selbständigkeit ist nach wie vor die zentrale Organisationsform ambulanter ärztlicher Versorgung 

Berlin, 29. September 2020 – Freiberuflichkeit in wirtschaftliche Selbständigkeit ist nach wie vor die zentrale Organisationsform in der vertragsärztlichen ambulanten Versorgung und soll es auch bleiben!

Allen Unkenrufen zum Trotz und auch entgegen aller derjenigen Propheten, die aus der ambulanten Versorgungsstruktur eine Versorgungsebene mit fast nur noch angestellten Ärztinnen und Ärzten machen wollen: Nach wie vor sind 73% der Niedergelassenen als wirtschaftlich selbständige Freiberufler tätig, wie eine aktuelle Untersuchung des DIFA (https://bit.ly/30iriaW) zeigt. „Die Werte sind überzeugend und sie stagnieren seit einiger Zeit auf diesem Niveau. Leider stagniert in der ärztlichen Selbstverwaltung das Interesse an diesen wertvollen Freiberuflern, trotz oder gerade wegen derer Leistung in der Corona-Krise! Wir verstehen das nicht und wollen uns gerade zu deren Sprachrohr machen“, so Lars F. Lindemann, Hauptgeschäftsführer des SpiFa.

Die Untersuchung zeigt auch, dass es diesbezüglich keine Unterschiede zwischen Haus- und Fachärzten gibt, wie immer mal wieder kolportiert wird.

„Unterschiede gibt es jedoch hinsichtlich der Kapitalintensität beim Aufbau spezialisierter Praxen und darüber sollte man dringend nachdenken, wenn man im Interesse einer guten Patientenversorgung die wirtschaftlich selbständigen Strukturen unserer Fachärzte erhalten möchte.“ so Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa.

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