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Das Geld muss der Leistung folgen

Berlin, 14. September 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa), zeigt sich von der Leistungsbereitschaft der in der ambulanten Versorgung tätigen Fachärzte in Deutschland überzeugt und fordert eine Debatte über eine leistungsgerechte Vergütung.

Deutschland kommt im Moment sehr gut durch die pandemische Krise (Covid-19).

Sechs von sieben Patienten werden in den Einrichtungen der ambulant tätigen Ärzte in Deutschland getestet, diagnostiziert und adäquat versorgt. Dies zeigt die enorme Leistungsbereitschaft der ambulanten Strukturen, insbesondere der auch in der Grundversorgung immer stärker geforderten ambulant tätigen Fachärzte, die in der Regelversorgung stetig steigende Leistungsumfänge bewältigen.

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SpiFa übt Kritik an der Regelung der gematik nach der letzten Störung der TI

Berlin, 03. September 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) begrüßt die Entscheidung der gematik grundsätzlich, dass verursachte Kosten zur Behebung der TI-Störung übernommen werden sollen, übt allerdings Kritik an der Begrenzung auf 150 Euro.

Eine Störung in der Telematikinfrastruktur (TI) führte dazu, dass seit dem 27. Mai 2020 in 80.000 Praxen von Ärzten, Psychotherapeuten und Zahnärzten kein Online-Abgleich von Versichertenstammdaten (Modul VSDM) mehr möglich war. Zur Problembehebung mussten alle Konnektoren manuell aktualisiert und für den Online-Betrieb freigeschaltet werden. Die Gesellschafterversammlung der gematik hat nunmehr beschlossen, dass die an die Dienstleister zur Behebung der Störung zu entrichtenden Entgelte von der gematik übernommen werden. Allerdings ist die Übernahme der Kosten nur einmal pro Konnektor und bis zu einem Beitrag von maximal 150 Euro möglich.

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Ausgleichszahlungen für Vertragsärzte

Gesundheitsausschuss Bundestag Berlin

Vertragsärzte und Psychotherapeuten haben in der Coronakrise unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Ausgleichszahlungen. Die Ausgleichszahlungen für extrabudgetäre Leistungen seien vorgesehen, wenn das Gesamthonorar aufgrund des pandemiebedingten Fallzahlrückgangs um mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal rückläufig sei, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Sofern Leistungserbringer Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz oder andere finanzielle Hilfen erhalten haben, werden die Ausgleichszahlungen um den Betrag vermindert.

Ferner sind den Angaben zufolge die Honorarverteilungsmaßstäbe anzupassen, wenn sich infolge der Pandemie die Fallzahl in einem die Arztpraxis gefährdenden Umfang ändert. Zuständig für die konkrete Umsetzung seien jeweils die zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV) und die Krankenkassen auf Landesebene.

Kritik an Gratis-Corona-Tests für Reiserückkehrer

Berlin, 07. August 2020 – Die für diesen Samstag angekündigte Testpflicht für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten sieht der SpiFa kritisch und warnt dagegen vor Aktionismus und Hysterie.

Die vom BMG für Samstag angekündigte Testpflicht für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten sieht vor, dass Personen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland ein- oder zurückreisen, zum kostenfreien Coronavirus-Test verpflichtet sind. Die Betroffenen haben den Test dann innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise oder innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise durchführen zu lassen. Schon seit dem 1. August 2020 können sich Reiserückkehrer aus dem Ausland binnen 72 Stunden kostenfrei auf das Coronavirus SARS-CoV-2 freiwillig testen lassen. Beim SpiFa stößt das Testen asymptomatischer Personen auf Kritik, da gegen die medizinische Grundregel verstoßen wird, diagnostische Verfahren nicht ohne entsprechenden Anlass einzusetzen. Zudem bieten solche Tests lediglich eine Scheinsicherheit und sind aus medizinischer Sicht wenig sinnvoll....

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Wartezeiten beim Facharzt: Deutschland schneidet gut ab

Berlin, 26. Juni 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) sieht die Bedeutung der Fachärzte für das Gesundheitswesen Deutschland bestätigt. Laut einer Studie der OECD schneidet Deutschland gut ab im internationalen Vergleich, bei der Frage, wie lange Patienten auf einen Arzttermin warten müssen.

Die aktuelle Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) „Waiting Times for Health Services: Next in Line” befasst sich mit dem Thema, wie lange Patienten weltweit auf einen Arzttermin warten müssen. Deutschland schneidet im internationalen Vergleich in der fachärztlichen Versorgung gut ab: 75 Prozent der Befragten erhielten innerhalb eines Monats einen Termin beim Facharzt, nur drei Prozent mussten mehr als zwei Monate warten. Deutschland weist damit zusammen mit der Schweiz und den Niederlanden die kürzesten Wartezeiten auf. In Schweden, Norwegen und Kanada gaben laut der OECD-Studie mehr als 50 Prozent der Befragten an, einen Monat oder länger auf einen Termin zu warten. Neuseeland liegt mit 48 Prozent knapp darunter.

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