Über den DFV
über den DFV
...wer wir sind, was, warum und wie wir es tun
Mitglied werden
Mitglied werden
...in einer starken Gemeinschaft!
Service
Service
Juristische Hotline für Mitglieder
Politik
Politik
Die Positionen des DFV
Netzwerk
Netzwerk
Unsere Partner für gute Versorgung

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. drängt auf eine Lösung der Versorgungsprobleme an der Schnittstelle ambulant-stationär und bietet der Bundesregierung sein Konzept als gemeinsame Gesprächsgrundlage für eine Reform an.

Berlin, 11. Februar 2022 Die Probleme an der Sektorengrenze ambulant-stationär sind schon lange auf der politischen Agenda des SpiFa. Durch sie ist ein rechtssicheres Arbeiten für die Fachärztinnen und Fachärzte über die Sektorengrenze hinweg kaum möglich, obwohl für eine gute Patientenversorgung notwendig. Auch werden beispielsweise innovative Versorgungskonzepte nicht in die Regelversorgung überführt.

Dem entsprechend begrüßt der SpiFa den Vorstoß der Bundesregierung, eine sektorengleiche Vergütung mittels einer neu zu bildenden DRG-Hybridform einzuführen.

Weiterlesen: Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. drängt auf eine Lösung der Versorgungsprobleme an...

Die neue GOÄ ist bereit zur Verabschiedung, die Bundesregierung tritt aber weiterhin auf die Bremse und schweigt sich aus. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) fordert mit Nachdruck, endlich die Novellierung der GOÄ auf den Weg zu bringe

Berlin, 3. Februar 2022 – Der Koalitionsvertrag der Regierungsparteien ließ bereits bei seiner Veröffentlichung das Thema „GOÄ-Novelle“ vermissen. Im mit „Gesundheit und Pflege“ betitelten Abschnitt findet sich das Thema nicht. Auch gab es bislang aus den Reihen des Bundesministeriums für Gesundheit keine Kommunikation zum Thema neue GOÄ. Dabei wird diese zunehmend dringend benötigt.

Der SpiFa fordert ein klares Bekenntnis zur neuen GOÄ seitens der neuen Bundesregierung und weiterhin eine zeitnahe Umsetzung.  Hierzu der SpiFa-Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Heinrich: „Wir warten nun seit 30 Jahren auf die Novellierung der GOÄ, sie ist mit allen Beteiligten diskutiert und beschlossen worden. Es gibt also keinen Grund, diese nun nicht umzusetzen. Deswegen haben wir die klare Forderung an die Bundesregierung, die neue GOÄ auch rasch zu verabschieden.“

SpiFa-Hauptgeschäftsführer Robert Schneider sieht zudem auch die Gefahr des zunehmenden Innovationsstaus in Deutschland: „Die Ärzteschaft braucht dringend die neue GOÄ, denn nur mit ihr kann „High-Medizintechnik made in Germany“ akkurat abgebildet werden. Wer die Einführung der GOÄ verzögert, sorgt für Innovationsstau, nimmt Fachärztinnen und Fachärzten wertvolle Behandlungszeit und erschwert Patientinnen und Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung.“

Der SpiFa und seine Mitgliedsverbände fordern die Bundesregierung hiermit auf, die Einführung der neuen GOÄ zügig und noch vor der Sommerpause zum Abschluss zu bringen.

Ärzteverbände unterstützen MFA-Protest


Berlin, 25. Januar 2022 – Im Vorfeld der morgigen Proteste vor dem Brandenburger Tor stärkt die Allianz
Deutscher Ärzteverbände den Medizinischen Fachangestellten (MFA) den Rücken. Die MFA
demonstrieren zum wiederholten Mal für einen staatlichen Corona-Bonus und ein deutliches Signal der
Wertschätzung aus Politik und Gesellschaft. Dabei erhalten sie vollen Rückhalt aus der Ärzteschaft.
Die rund 430.000 MFA spielen eine herausragende Rolle in der Impfkampagne. Sie sind für die
Terminkoordination, Impfvor- und Nachbereitung und teils auch für die Impfung selbst im Rahmen der
ärztlichen Delegation zuständig. Sie beantworten jeden Tag eine Flut von Patientenanfragen per
Telefon und vor Ort und stellen funktionierende Praxisabläufe sicher. Doch die enorme Arbeitsbelastung
der Pandemiemonate und die immer häufiger werdenden Angriffe durch Patienten und radikale
Impfgegner haben viele MFA an den Rand der Erschöpfung gebracht.
Allianz-Sprecher Dr. Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des Virchowbundes, stellt klar: „Es geht nicht
nur um eine einmalige Zahlung an die MFA, sondern vor allem um Wertschätzung. Dieses Signal aus
der Politik ist dringend nötig. Wir haben bereits bei der Pflege gesehen, was passiert, wenn einem
Berufstand über Jahre hinweg die gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung verweigert wird. Dieser
Fehler darf sich nun nicht bei den MFA wiederholen.

Weiterlesen: Ärzteverbände unterstützen MFA-Protest

Diskussion um Wartezeiten: Wir können stolz auf die Leistungen der Fachärzte in Klinik und Praxis sein!

Berlin, 21. Januar 2022 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) nimmt zu den Ergebnissen und Forderungen des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek) auf Grundlage einer Forsa-Befragung Stellung.

Wartezeiten in der ambulanten (fach-)ärztlichen Versorgung werden in der Vergangenheit und auch heute stets genutzt, um Stimmung gegenüber den Fachärztinnen und Fachärzten in Klinik und Praxis zu erzeugen. Dabei stehen diese zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für eine ausgezeichnete ärztliche medizinische Versorgung für alle Menschen in Deutschland.

Weiterlesen: Diskussion um Wartezeiten: Wir können stolz auf die Leistungen der Fachärzte in Klinik und Praxis...

TI-Anwendungen werden Thema im Petitionsausschuss

Eine Überraschung zum Jahresende: Die Online-Petition aus Bayern zu ausreichenden Testphasen für Anwendungen in der Telematikinfrastruktur (TI) hat das Quorum von 50.000 Unterstützern in vier Wochen erreicht. Das teilte heute der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Bayerns in München mit.

Der Vorstand der KV Bayerns ist sich einig: „Das ist ein eminent wichtiges Signal an die politischen Entscheidungsträger, dass man telemedizinische Anwendungen nicht mit Zeitdruck und Androhungen von Sanktionen in die Praxen bringen kann.“...

Weiterlesen: TI-Anwendungen werden Thema im Petitionsausschuss

Petition zur „Einführung von Flächentests zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und zum eRezept“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Freunde des DFV e.V.

im Zuge der zahlreichen Probleme, die mit der Einführung der neuen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) einhergehen und für viele Ärger in den Praxen sorgen, weisen wir auf eine Petition der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) zur „Einführung von Flächentests zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und zum eRezept“ an den Deutschen Bundestag hin. Der Deutsche Facharztverband (DFV) unterstützt die Forderung nach einer einjährigen Testphase vor Einführung der neuen Anwendungen.

Hier kann man die Petition elektronisch unterzeichnen: https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2021/_10/_12/Petition_126863.html.

Die KVB fasst die wichtigsten Informationen zur Petition zusammen:

  • Ausgangslage
    Der Gesetzgeber führt elektronische Verfahren wie die eAU-Bescheinigung und das eRezept ohne angemessene Testphasen ein.
  • Auswirkungen
    Dadurch kann eine zügige, reibungslose und vertrauenswürdige Ausstellung künftig nicht mehr gewährleistet werden!
  • Schlussfolgerung
    Daher fordern wir die Einführung von einjährigen, freiwilligen Flächen- und Lasttests für digitale Anwendungen sowie die dauerhafte Beibehaltung von Ersatzverfahren.
  • Lösungsansatz
    Die Vorsitzende der KVB-Vertreterversammlung, Dr. Petra Reis-Berkowicz, hat deshalb eine Petition im Deutschen Bundestag eingereicht, in der eine einjährige Testphase für alle künftigen TI-Anwendungen gefordert wird.

Freundliche Grüße

Dr. med. Petra Bubel,

Bundesvorsitzende
Deutscher Facharztverband e.V.

Back to Top