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Kritik an Gratis-Corona-Tests für Reiserückkehrer

Berlin, 07. August 2020 – Die für diesen Samstag angekündigte Testpflicht für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten sieht der SpiFa kritisch und warnt dagegen vor Aktionismus und Hysterie.

Die vom BMG für Samstag angekündigte Testpflicht für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten sieht vor, dass Personen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland ein- oder zurückreisen, zum kostenfreien Coronavirus-Test verpflichtet sind. Die Betroffenen haben den Test dann innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise oder innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise durchführen zu lassen. Schon seit dem 1. August 2020 können sich Reiserückkehrer aus dem Ausland binnen 72 Stunden kostenfrei auf das Coronavirus SARS-CoV-2 freiwillig testen lassen. Beim SpiFa stößt das Testen asymptomatischer Personen auf Kritik, da gegen die medizinische Grundregel verstoßen wird, diagnostische Verfahren nicht ohne entsprechenden Anlass einzusetzen. Zudem bieten solche Tests lediglich eine Scheinsicherheit und sind aus medizinischer Sicht wenig sinnvoll....

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Wartezeiten beim Facharzt: Deutschland schneidet gut ab

Berlin, 26. Juni 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) sieht die Bedeutung der Fachärzte für das Gesundheitswesen Deutschland bestätigt. Laut einer Studie der OECD schneidet Deutschland gut ab im internationalen Vergleich, bei der Frage, wie lange Patienten auf einen Arzttermin warten müssen.

Die aktuelle Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) „Waiting Times for Health Services: Next in Line” befasst sich mit dem Thema, wie lange Patienten weltweit auf einen Arzttermin warten müssen. Deutschland schneidet im internationalen Vergleich in der fachärztlichen Versorgung gut ab: 75 Prozent der Befragten erhielten innerhalb eines Monats einen Termin beim Facharzt, nur drei Prozent mussten mehr als zwei Monate warten. Deutschland weist damit zusammen mit der Schweiz und den Niederlanden die kürzesten Wartezeiten auf. In Schweden, Norwegen und Kanada gaben laut der OECD-Studie mehr als 50 Prozent der Befragten an, einen Monat oder länger auf einen Termin zu warten. Neuseeland liegt mit 48 Prozent knapp darunter.

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Störung der Telematikinfrastruktur (TI): gematik darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen!

Berlin, 12. Juni 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) äußert sich zur letzten Störung der Telematikinfrastruktur (TI) und drängt auf die Übernahme der Kosten durch die gematik.

In der letzten Woche kam es zu einer Störung in der Telematikinfrastruktur (TI), sodass in 80.000 Praxen von Ärzten, Psychotherapeuten und Zahnärzten seit dem 27. Mai 2020 kein Online-Abgleich von Versichertenstammdaten (Modul VSDM) mehr möglich ist. Nach Auskunft der gematik hat ein nach wie vor nicht behobener Konfigurationsfehler in der zentralen Telematikinfrastruktur zum Ausfall der Konnektoren geführt. Zur vorläufigen Problembehandlung müssen jetzt alle Konnektoren manuell aktualisiert und für den Online-Betrieb freigeschaltet werden.

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SpiFa für stärkere Beteiligung der Berufsverbände bei Bewertungsverfahren des G-BA

Berlin, 10. Juni 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) äußert sich zum vorliegenden Referentenentwurf der Methodenbewertungsverfahrensverordnung – MBVerfV-RefE positiv und schlägt stärkere Beteiligung der Berufsverbände vor.

Der SpiFa unterstützt mit seinen Mitgliedsverbänden das Ziel des Gesetzgebers, die Verfahren zur Bewertung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zu beschleunigen. Er begrüßt daher, dass das BMG beabsichtigt, mit dem vorliegenden Referentenentwurf der Methodenbewertungsverfahrensverordnung – MBVerfV-RefE Verfahrensgrundsätze der Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden festzulegen, die insbesondere der Straffung, Beschleunigung und Strukturierung dienen. 

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SpiFa kritisiert Umsetzung der Regelungen des COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes

Berlin, 05. Juni 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) übt Kritik an der Umsetzung der Regelungen des COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes durch die Krankenkassen.

Im COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz vom 27. März 2020 wurden in den §§ 87a Abs. 3b und 87b Abs. 2a SGB V Regelungen aufgenommen, um einen Rettungsschirm für die vertragsärztliche Versorgung aufzuspannen. Das Gesetz sieht dabei eindeutig vor, dass die KVen im Benehmen mit den Krankenkassen entsprechende Ausgleichszahlungen aufgrund der Corona-Pandemie vornehmen sollen. Eine Umfrage unter Federführung unseres Verbandes macht deutlich, dass einige Länder-KVen aber von einer Einvernehmensregelung ausgehen. Damit sind sie bereit, die eigenen Beschlüsse zur Umsetzung des Rettungsschirms mit den Krankenkassen zu verhandeln und ggf. zu korrigieren. „Der SpiFa möchte mit aller Deutlichkeit daran erinnern, dass es sich um eine Benehmens-Regelung und nicht um eine Einvernehmens-Regelung handelt“, sagte Lars F. Lindemann, Hauptgeschäftsführer des SpiFa e.V., in Berlin. „Es gibt keinen Grund, aus sachfremden Motiven dem stets bestehenden Begehren der Krankenkassen nach Einvernehmen nachzugeben. Einvernehmen war und ist an dieser Stelle vom Gesetzgeber nicht vorgesehen und führt hier zu völlig unterschiedlicher Handhabung in den 17 Länder-KVen“, so Lindemann weiter.

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