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SpiFa weist AOK-Vorschlag zurück

Berlin, 28. September 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) nimmt Stellung zu den Finanzierungsregelungen im Regierungsentwurf des Versorgungsverbesserungsgesetzes und weist den Vorschlag der AOK entschieden zurück, die Gesamtvergütung weiter zu bereinigen und damit die im TSVG vorgesehenen extrabudgetären Zuschläge finanziell zu neutralisieren.

Die vorgesehenen Regelungen zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) des in der letzten Woche vom Bundeskabinett beschlossenen Regierungsentwurfes des Versorgungsverbesserungsgesetzes stoßen beim SpiFa auf Widerstand. Der von der Bundesregierung für das Jahr 2021 beabsichtigte kassenübergreifende Solidarausgleich, bei dem die Finanzreserven der Krankenkassen, die 0,4 Monatsausgaben überschreiten, anteilig herangezogen und den Einnahmen des Gesundheitsfonds zugeführt werden sollen, stellt nichts anderes dar als Kassensozialismus. „Es darf nicht sein, dass Krankenkassen, wenn sie gut gewirtschaftet haben, dafür jetzt bestraft werden sollen. Der SpiFa fordert alle Fraktionen im Bundestag auf, diesem Dammbruch mit entschiedenem Widerstand entgegenzutreten“, so Lars F. Lindemann, Hauptgeschäftsführer des SpiFa.

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SpiFa plädiert für eine Überwindung der Sektorengrenzen

Berlin, 24. September 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) nimmt Stellung zum Positionspapier des Marburger Bundes und plädiert für sein Konzept „ärztlich intersektoraler Leistungen“ zur Überwindung der Sektorengrenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung.

Der SpiFa steht für eine Versorgungsorganisation in Deutschland, bei der der Patient und nicht die „Sektorenegozentrik“ der Organisationsstrukturen im Vordergrund stehen. Patienten wollen die bestmögliche Versorgung, unabhängig davon, ob diese ambulant oder stationär stattfindet. Sektorengrenzen sind aus medizinisch-ärztlicher Sicht überholt, dienen allein der ökonomischen Steuerung und behindern eine patientengerechte Versorgung. „Gerade in der Überwindung der Sektorenegozentrik liegt die Chance der Befreiung auch des Krankenhausarztes von struktureller Beeinträchtigung der Freiberuflichkeit durch rein kaufmännisch agierende Krankenhaus-Geschäftsführungen“, so Lars F. Lindemann, Hauptgeschäftsführer des SpiFa.

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SpiFa begrüßt die Flexibilisierung von Selektivverträgen

Berlin, 23. September 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) äußert sich positiv hinsichtlich der Flexibilisierung von Selektivverträgen im heute vorgelegten Regierungsentwurf des Versorgungsverbesserungsgesetzes – GPVG.

Mit dem heute vom Bundeskabinett beschlossenen Regierungsentwurf für ein Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege (Versorgungsverbesserungsgesetz – GPVG) sollen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung bis Ende des Jahres 2020 weitere Änderungen initiiert werden, um die gesundheitliche und pflegerische Versorgung zeitnah und nachhaltig zu verbessern.

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Gießkanne oder Versorgungsverbesserung?

Berlin, 17. September 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) fordert im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes die Zweckbindung der Bundesmittel in Höhe von 3 Milliarden Euro.
„Wieder einmal wurde die Chance vertan, den dringend notwendigen Strukturreformprozess zur Auflösung der patientenfeindlichen Sektorengrenze zwischen stationären und ambulanten ärztlichen Leistungen voranzutreiben. Wir verkennen nicht die Notwendigkeit, stationäre Leistungen finanziell zu unterstützen, wie dies in der ‚Corona-Krise‘ für alle, also auch ambulante vertragsärztliche Leistungen, notwendig ist. Da ist der Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses geradezu lächerlich“, so in einer Nebenbemerkung der Hauptgeschäftsführer des SpiFa, Lars F. Lindemann.

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Das Geld muss der Leistung folgen

Berlin, 14. September 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa), zeigt sich von der Leistungsbereitschaft der in der ambulanten Versorgung tätigen Fachärzte in Deutschland überzeugt und fordert eine Debatte über eine leistungsgerechte Vergütung.

Deutschland kommt im Moment sehr gut durch die pandemische Krise (Covid-19).

Sechs von sieben Patienten werden in den Einrichtungen der ambulant tätigen Ärzte in Deutschland getestet, diagnostiziert und adäquat versorgt. Dies zeigt die enorme Leistungsbereitschaft der ambulanten Strukturen, insbesondere der auch in der Grundversorgung immer stärker geforderten ambulant tätigen Fachärzte, die in der Regelversorgung stetig steigende Leistungsumfänge bewältigen.

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